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Diskurs-Projekt zum tierärztlichen Berufsethos

 

Mitveranstalter der  Wittenberger Sommerakademie 2013 zum Thema "Tier im Menschen, Mensch im Tier. Ein Grenzgang zwischen den Arten" ist Prof. Kunzmann vom Ethikzentrum der FSU Jena. Gemeinsam mit Julia Palm hält er das Seminar "Tiere: Freund und Fleisch" (Link)


 

 

Seit Februar 2012 fördert das BMBF das Vorhaben "Diskurs ELSA: Die Gestaltung des tiermedizinischen Fortschritts im tierärztlichen Berufsethos. Die Tierärzteschaft als Schlüsselgruppe in der Realisierung lebenswissenschaftlicher Forschung" im Bereich Ethik in den Wissenschaften.  

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Tierärztinnen und Tierärzte stehen in einem Spannungsfeld, das großes Potenzial für starke moralische Konflikte mit sich bringt. Diese Konflikte werden verschärft durch neue Möglichkeiten, die durch den Einsatz moderner Tiermedizin erreicht werden, zugleich aber das tierärztliche Selbstverständnis als "berufene Beschützer der Tiere" stärkeren Belastungen aussetzen können.

 

In Kooperation mit der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) veranstaltet das Ethikzentrum Jena zu dieser Thematik Workshops zum tierärztlichen Berufsethos unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Kunzmann (Projektleiter):

 

In den ersten zwei Workshops wird zielgruppen-spezifisch erörtert (jeweils im Bereich der Nutztiere und der Kleintiere), wo sich moralisch und persönlich anspruchsvolle Situationen in unterschiedlicher Weise ergeben können. Ziel ist es, die bestehenden und die künftigen Konfliktsituationen gemeinsam zwischen Ethik und Tiermedizin zu klären und zu bewältigen.

Einladung

 

Im Rahmen des BMBF-Projektes „Die Gestaltung des tiermedizinischen Fortschritts im  tierärztlichen Berufsethos“ veranstaltet das Ethikzentrum der FSU am 22.6.2012 eine öffentliche Tagung zum Thema „filetieren und frisieren – Gesellschaftlicher Wandel in Mensch-Tier-Verhältnissen“.

Die Anschauungen über Tiere und die Verhältnisse zu ihnen haben sich innerhalb der Gesellschaft in den letzten Jahren sehr  heterogen entwickelt. In der Bewertung praktischer Mensch-Tier-Verhältnisse werden unterschiedliche moralische und rechtliche Maßstäbe angelegt, z.B. etwa im Vergleich Intensivtierhaltung, Versuchstiere und Heimtiere. Auch die Möglichkeit der Übertragung humanmedizinischer Techniken für die Therapie von Tieren wird in der Gesellschaft unterschiedlich akzentuiert diskutiert.

Die Tagung soll zur Eruierung des gesellschaftlichen Vorverständnisses zu diesen Fragen beitragen.

 

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Plakat