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Modulkatalog

Der Studienplan im Überblick

Zur Erläuterung: Im zweiten Semester haben Sie die Möglichkeit Ihre Ausbildung entweder in dem Bereich außerhumane Gentechnik () oder Konfliktmanagement in der Biomedizin (); im dritten Semester entweder in synthetischer Biologie () oder Fragen der Gerechtigkeit im Gesundheitssystem () zu vertiefen.

Der Studienplan im Detail

Nutzen Sie zusätzlich für weitergehende Informationen auch:
Modulkatalog (221kb, pdf) Studienordnung (115kb, pdf)
Prüfungsordnung (168kb, pdf)

Konfliktfälle in der Biotechnologie und ihre Wurzeln

Kurzinfos:

Modulnummer: M-BO-G1 · Pflichtmodul · keine Zulassungsvoraussetzungen · Häufigkeit: jährlich im Wintersemester · Dauer: 1 Semester · Arbeitsaufwand: 7 LP · Klausur · Verantwortlicher Dozent: Prof. Dr. Peter Kunzmann

Inhalte:
  • Nennung tatsächlicher Konfliktfälle und Erörterung möglicher Hintergründe
  • Einführung in Kulturtheorien
  • Wissenskulturen in Natur- und Geisteswissenschaften
  • Weltanschauungsrelativität und Interkulturalität

Lern- und Qualifikationsziele:
Das Modul befähigt zu einem vertieften Verständnis unterschiedlicher Kulturen und Weltanschauungen und übt ein, diese in Dialog zu bringen. Eine besondere Rolle kommt dabei der Interkulturalität und dem Umgang mit verschiedenen Wissenskulturen zu.

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Grundlagen des Bio-Konfliktmanagement

Kurzinfos:

Modulnummer: M-BO-G2 · Pflichtmodul · keine Zulassungsvoraussetzungen · Häufigkeit: jährlich im Wintersemester · Dauer: 1 Semester · Arbeitsaufwand: 8 LP · Klausur · Verantwortlicher Dozent: Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepffler

Inhalte:
  • Grundlagen und Entwicklung des strategischen Managements als zentralem Instrument für ein erfolgreiches Konfliktmanagement
  • Grundlagen ethischen Verständnisses und Klärung zentraler Begriffe (Menschenwürde, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Wert, Konflikt)
  • Grundlagen verschiedener Rechtsgebiete des deutschen Rechts (Zivilrecht, Wirtschaftsrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht, Europarecht) und die juristische Arbeitsmethodik

Lern- und Qualifikationsziele:
  • Fähigkeit der systematischen und analytischen Begriffsarbeit
  • Fähigkeit zum selbstständigen, argumentationsbasierten Diskutieren in einem zentralen angewandt ethischen Bereich
  • Fähigkeit zur selbstständige Bearbeitung bedeutsamen Positionen mit eigenständiger, literaturgestützter Argumentation

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Corporate Governance, Global Rules und Werte im Management

Kurzinfos:

Modulnummer: M-BO-K1 · Pflichtmodul · keine Zulassungsvoraussetzungen · Häufigkeit: jährlich im Sommersemester · Dauer: 1 Semester · Arbeitsaufwand: 8 LP · Klausur · Verantwortlicher Dozent: Dr. Reyk Albrecht

Inhalte:
  • Systematische Erarbeitung wesentlicher Werte im Management vor dem Hintergrund unterschiedlicher wirtschaftsethischer Ansätze
  • Thematisierung unterschiedlicher Ebenen (institutionelle Ebene, Handlungsebene)
  • Vermittlung wichtiger Leadershipansätze und Analyse ihrer Bedeutung für den Führungs- und Unternehmenserfolg

Lern- und Qualifikationsziele:
  • Fähigkeit der systematischen und analytischen Begriffsarbeit
  • Fähigkeit zum selbstständigen, argumentationsbasierten Diskutieren in einem zentralen angewandt ethischen Bereich
  • Fähigkeit zur selbstständige Bearbeitung bedeutsamen Positionen mit eigenständiger, literaturgestützter Argumentation

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Konfliktmanagement der außerhumanen Gentechnik

Kurzinfos:

Modulnummer: M-BO-W1a · Wahlpflichtmodul · keine Zulassungsvoraussetzungen · Häufigkeit: jährlich im Sommersemester · Dauer: 1 Semester · Arbeitsaufwand: 8 LP · Hausarbeit · Verantwortlicher Dozent: Prof. Dr. Peter Kunzmann

Inhalte:
  • Im Modul werden die Grundlagen des Konfliktmanagements im Bereich der außerhumanen Gentechnik vermittelt
  • Insbesondere werden zentrale ethische Ansätze, wichtige rechtliche Rahmenbedingungen sowie exemplarische Konfliktfälle und Entscheidungswege für Lösungsmöglichkeiten vorgestellt

Lern- und Qualifikationsziele:
  • Kenntnis wesentlicher Positionen in der außerhumanen Bioethik
  • Fähigkeit zum selbstständigen, argumentationsbasierten Diskutieren unterschiedlicher Lösungsvorschläge der behandelten außer-humanen gentechnischen Konfliktfälle;
  • Fähigkeit zur selbstständigen Strukturierung eines zentralen Konfliktfelds und zur Erarbeitung von möglichen Konfliktlösungen

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Konfliktmanagement der Biomedizin

Kurzinfos:

Modulnummer: M-BO-W2a · Wahlpflichtmodul · keine Zulassungsvoraussetzungen · Häufigkeit: jährlich im Sommersemester · Dauer: 1 Semester · Arbeitsaufwand: 8 LP · Hausarbeit · Verantwortlicher Dozent: Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepffler

Inhalte:
  • Im Modul werden die Grundlagen des Konfliktmanagements im Bereich der humanen Gentechnik und damit verbundener Techniken vermittelt
  • Vermittlung von wesentlichen Konfliktfeldern, deren rechtlichen Lösungsangeboten und deren medizinethischen Bewertungen

Lern- und Qualifikationsziele:
  • Fähigkeit zum selbstständigen, argumentationsbasierten Diskutieren unterschiedlicher Lösungsvorschläge der behandelten bio- und medizinethischen Konfliktfälle
  • Kenntnis der Methodik des Konfliktmanagements in der humanen Gentechnik
  • Fähigkeit zur rechtlichen und ethischen Bewertung von Konfliktfällen

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Konfliktlösungsstrategien und ihre praktische Umsetzung

Kurzinfos:

Modulnummer: M-BO-K2 · Pflichtmodul · keine Zulassungsvoraussetzungen · Häufigkeit: jährlich im Wintersemester · Dauer: 1 Semester · Arbeitsaufwand: 7 LP · Hausarbeit und Präsentation · Verantwortlicher Dozent: Dr. Martin O'Malley

Inhalte:
  • Vermittlung zentraler Kompetenzen jenseits reiner Fachkompetenz, die ebenfalls den beruflichen Erfolg bestimmen, insbesondere in den Bereichen Problemanalyse, Konfliktlösungsstrategien, Kommunikation (z.B. Präsentationstechniken) und Moderation

Lern- und Qualifikationsziele:
  • Sensibilisierung für Erfolgsfaktoren außerhalb der reinen Fachkompetenz
  • Erwerb von erfolgsrelevanten Schlüsselqualifikationen
  • Fähigkeit zur Konfliktlösung in Anlehnung an das Programm „Negotiation to Creating Value in Deals and Disputes“ der Havard Law School

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Prospektives Konfliktmanagement am Beispiel der synthetischen Biologie

Kurzinfos:

Modulnummer: M-BO-W1b · Wahlpflichtmodul · keine Zulassungsvoraussetzungen · Häufigkeit: jährlich im Wintersemester · Dauer: 1 Semester · Arbeitsaufwand: 8 LP · Klausur · Verantwortlicher Dozent: Dr. Martin O'Malley

Inhalte:
  • Einführung in die Möglichkeiten der Synthetischen Biologie
  • Analyse zentraler Begriffe
  • Strukturierung exemplarischer Konfliktfälle und Entscheidungswege für Lösungsmöglichkeiten

Lern- und Qualifikationsziele:
  • Kenntnis einer neuen weit reichenden Technik und einer damit verbundenen prospektiven Technikfolgenabschätzung
  • Einüben von prospektiver ethischer Arbeit
  • Fähigkeit zur selbstständigen Identifizierung und Bearbeitung künftiger Herausforderungen am Beispiel synthetischer Biologie

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Die Frage der Allokation knapper Güter im Gesundheitswesen

Kurzinfos:

Modulnummer: M-BO-W2b · Wahlpflichtmodul · keine Zulassungsvoraussetzungen · Häufigkeit: jährlich im Wintersemester · Dauer: 1 Semester · Arbeitsaufwand: 8 LP · Klausur · Verantwortlicher Dozent: Prof. Dr. Frank Daumann

Inhalte:
  • Überblick über die Ausgestaltungsmöglichkeiten und die tatsächliche Ausgestaltung von Gesundheitssystemen und deren Allokations- und Distributionseigenschaften
  • Überblick über die Konzeptionen der Gerechtigkeit
  • Beurteilung der Allokations- und Distributionseigenschaften der verschiedenen Gesundheitssysteme anhand der unterschiedlichen Gerechtigkeitskonzeptionen

Lern- und Qualifikationsziele:
  • Der Teilnehmer ist in der Lage, unterschiedliche Gesundheitssysteme unter Gerechtigkeitsaspekten zu analysieren. Zudem hat er die Fähigkeit, komplexe Fragestellungen des Zugangs zu Gesundheitsleistungen unter Gerechtigkeitsaspekten zu beantworten und auf dieser Grundlage Handlungsempfehlungen auf Makro- als auch auf Mikroebene abzugeben.

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Masterarbeit

Kurzinfos:

Modulnummer: M-BO-A · Pflichtmodul · keine Zulassungsvoraussetzungen · Häufigkeit: jährlich im Sommersemester · Dauer: 1 Semester · Arbeitsaufwand: 15 LP · Masterarbeit (50-80 Seiten) · Verantwortlicher Dozent: Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepffler

Inhalte:
  • Die Masterarbeit soll zeigen, dass der/die Studierende in der Lage ist, im vorgegebenen Zeitrahmen eine Fragestellung des Biokonfliktmanagements selbstständig nach wissenschaftlichen Standards zu bearbeiten und sich dafür das notwendige neue Wissen und Können anzueignen.

Lern- und Qualifikationsziele:
  • Kompetenz, eine Fragestellung des Biokonfliktmanagements in ihrer vollen Komplexität eigenständig und wissenschaftlich fundiert zu bearbeiten
  • Fähigkeit zur Entwicklung einer argumentativ gerechtfertigten eigenständigen Position
  • Fähigkeit zur Integration neuen Wissens und zum Umgang mit Komplexität
  • Verortung der Masterarbeit im Kontext des Studiums

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Master „Angewandte Ethik“ – Masterstudiengang des Ethikzentrums Jena