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Die rasante biotechnologische und medizinische Entwicklung konfrontiert Unternehmen dieser Branche, aber auch die Gesellschaft mit großen Herausforderungen und zunehmenden Handlungsalternativen.
Mitarbeiter in den vielseitigen Tätigkeitsfeldern der außerhumanen und humanen Biotechnologie, Pharmaindustrie und im Medizinbereich sind für die komplexen und interdisziplinären Anforderungen nicht immer ausreichend gerüstet.
Der berufsbegleitende, interdisziplinäre Masterfernstudiengang „Bio-Konfliktmanagement“ (Management - Ethik - Recht) des Bereichs Ethik in den Wissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena schließt diese Ausbildungslücke, indem er den Kursteilnehmern die möglichen Konfliktfelder in der Biotechnologie aufzeigt, die für die Problemlösung relevanten ethischen, rechtlichen und ökonomischen Fragen umfassend behandelt und miteinander vernetzt. Dabei können die Teilnehmer wählen, ob sie ihren Schwerpunkt auf die Konflikte der außernhumanen Biotechnologie oder in der Medizin legen wollen (Wahlmodule im 2. und 3. Semester, Masterarbeit 4. Semester).
Ziel ist es aufzuzeigen, wie in solchen Situationen Konflikte zu managen sind, selbst wenn aufgrund unterschiedlicher weltanschaulicher und ethischer Positionen unversöhnliche Ansichten bleiben.
Die Einrichtung des Studiengangs wurde durch das Land Thüringen gefördert.
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